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Die Geschichte der Texsal

Im Jahr 1974, mit der Unterstützung von freiwilligen ecuatorianischen und inernationalen Helfern (Teresa Tonello, Susana Carrera, Gladys Salazar und Germain Vasconez) wurde die Texsal gegründet. Hiermit wurde der Grundstein für Familien und vor allem alleinerziehende Mütter gelegt um Geld zu verdienen. 

 

Das Stricken ist in Ecuador schon sehr lange heimisch. Die Frauen haben die Wolle gesponnen und die Männer haben sie dann im Webstuhl zu Ponchos verarbeitet. Die Ausbildung zur Strickerin und Spinnerin war und ist heute noch eine sehr harte Handarbeit. Bis heute verdienen die Frauen einen Teil des Haushaltsgeldes mit stricken. 

 

Die Texsal ist eine Gemeinschaft von Frauen in Salinas, die aus natürlicher Wolle und Garn, Produkte zum Verkaufen stricken. Mit dem Ziel der Schaffung von Arbeitsplätzen, für Frauen, die sonst nur als Hausfrau eine Rolle in der Familie gespielt haben.

 

Seit dieser Zeit werden die Produkte immer verbessert und weiterentwickelt bis zum heutigen Tag. 

 

Geleitet wird die Texsal aktuell von Gladys Salazar, sie organisiert die Bestellungen, bezahlt die Löhne, gibt wenn es nötig ist Kredite, kontrolliert die fertigen Produkte und bringt den Frauen die verschiedenen Stricktechnicken bei.

 

Die Frauen kommen aus Salinas und den umliegenden kleinen Dörfern um ihre Strickwaren in der Texsal abzugeben. Es ist oft die einzige Möglichkeit etwas Geld für die Familie zu verdienen. Die Frauen legen teilweise Wege von 4 - 6 Stunden zu Fuß hinter sich um die Ware in der Texsal abzugeben.