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Die Texsal ist eine Organisation von ca. 60 Frauen,

die in Salinas und den umliegenden Dörfern leben. Geleitet wird sie von Gladys Salazar. Hier werden Pullis, Jacken, Mützen, Schals, Socken... für den Verkauf an Touristen und teilweise auch Einheimische gestrickt.

Leider gibt es noch keine größeren Exportpartner. Denn genug Kapazität ist da, nur die Aufträge fehlen. In Monaten ohne Aufträge haben die Frauen keine Arbeit und auch keine Möglichkeit Geld zu verdienen.

Es gibt eine Zusammenarbeit mit einem Dritte Welt Laden in Italien sowie einmal im Jahr ein Großauftrag aus Japan.

Toll wäre auch ein Export nach Deutschland - aber dazu fehlen uns noch die Kontakte. 

Die Gesundheitskasse

In Ecuador gibt es keine gesetzl. Krankenversicherung wenn man keinen festen Vollzeitarbeitsplatz hat. D.h. wenn jemand Krank wird muß er alles selbst bezahlen, oder er geht eben nicht zum Arzt.

 

Aber auch die staatliche Hilfe in Sachen Gesundheit ist nicht das optimale. So bekommt z.B. jemand Chemotherapie und liegt dabei mit 19 anderen Patienten und deren Angehörigen in einem Raum. Das Ergebnis war, das er es leider nicht Überlebt hat, da er eine Infektion bekam, mit der sein Körper nicht zurecht kam. Hätte er 5000 Dollar gehabt hätte er sich in einer privaten Klinik behandeln lassen können und sein Sohn der gerade erst eine Woche alt war als er starb, hätte warscheinlich noch einen Papa. 

 

Um diesen Mißstand entwas aufzufangen, hat die Texsal ein Konto in der dortigen Bank angelegt wo jede Frau pro Monat einen Dollar einbezahlt. Wird dann jemand krank, wird daraus die Kosten gedeckt. Aber das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.